Traden lernen

 

Traden lernen, um vom Traden zu leben 

Der Traum eines jeden Traders, vom traden leben zu können. Darauf müssen Sie sich intensiv vorbreiten und akzeptieren, dass der Markt letztendlich ihr Lehrmeister ist, sonst wird es ein Traum bleiben. Die Regeln, die es dabei zu beachten gilt, dürfen Sie bei mir lernen.

Ich stelle hier einige meiner Trades ein. Es macht aber wenig Sinn, sie einfach blindlinks nachzuhandeln, ohne meine Lehrbriefe zu lesen. Sie wissen nicht, was für Gedanken dahinter stehen. Ich hatte Schüler hier sitzen, die mir dann sagten, „ja, ich dachte“. Mit denken ist es nicht getan, Sie müssen es schon genau wissen, wenn Sie traden wollen.

Ich möchte Ihnen hier zeigen, dass Sie keine 100 Indikatoren benötigen, wo Sie am Ende nicht wissen, was Sie tun sollen. Meine Formationen sagen Ihnen dagegen eindeutig, wo Sie in den Markt einsteigen und wie hoch das kalkulierbare Risiko ist.

In letzter Zeit beobachte ich, dass Livetrades zum Traden lernen angeboten werden. Sie handeln ohne Überlegung einfach eine Strategie nach.  Auf Dauer werden Sie damit keinen Erfolg haben, weil Sie nicht wissen, was für eine Strategie der Trader im Moment verfolgt. Jeder Mensch hat einen anderen Charakter und ist täglich anders mental eingestellt und handelt demzufolge auch anders. Das können Sie nicht nachempfinden. Sie wissen auch nicht, ob er mit Papiergeld handelt und Sie mit realem Geld in die Märkte treibt, weil eine Bank dahinter steht, die ihn bezahlt.

Sie kommen nicht umhin, sich selbst zu befleißigen und Ihren eigenen Weg zu finden. Dabei kann ich Ihnen zur Seite stehen und Ihnen das nötige Werkzeug dafür geben. Ich gehöre mittlerweile zum „alten Eisen“ und sehe meine Aufgabe darin, mein Wissen von über 20 Jahren an Sie weiter zu geben.

 

Das Pull the Trigger Syndrome

ich bekomme die Finger nicht krumm, wenn es ernst wird“
Sehr häufig bekomme ich gleichlautende E-Mails von Tradern.

Wie mir scheint, ist dieses Syndrom eine weit verbreitete Angelegenheit unter den Tradern. Die „ Jungs“ sitzen vor ihren Bildschirmen, haben ein Signal, das für sie handelbar aussieht, aber drücken nicht auf die Maus, um eine Order an der Börse zu platzieren. Sie haben schlichtweg Angst vor weiteren Verlusten, die sie in der Vergangenheit bereits im größeren Ausmaß  erleiden mussten.

Diese Angst, auf die Taste zu drücken, sichert aus gutem Grund so manchem Trader das Überleben.

Deshalb müssen Sie über ein gewisses Risikokapital verfügen. Das heißt, ihr Lebensunterhalt muss durch ein fortlaufendes Einkommen gesichert sein. Erst dann dürfen Sie sich in die Märkte begeben.

Wenn ich dann weiter hinterfrage, stelle ich fest, dass die meisten Trader auch keinen Tradingplan besitzen. Dazu gehört auch ein Ziel. Sie gehen in den Markt ohne zu wissen, was sie wollen. Sie sprechen zwar von einem Stopp als Verlustbegrenzung, dass dann auch gewöhnlich ausgelöst wird, haben aber kein Ziel. Sie wissen nicht, wie viel sie denn mit jedem Trade verdienen wollen, sie sind planlos und können deshalb nicht auf die Taste drücken.

Bei diesem „Pull the Trigger Syndrom“ hilft es, wenn Sie von erfahrener Hand ein Stück lernen, z.B. in einem Online Seminar oder auch Tages-Seminar, geführt werden. Sie handeln hier selbstständig unter realen Bedingungen und drücken dabei natürlich auch auf die Maus. Nur so lernen Sie traden.

Das sind meine Formationen, wie ich sie handle. Die Crux dabei ist, einfach abzuwarten, bis die Formation vollendet ist. Wenn Sie keine Disziplin haben und solche Formationen, wie sie in den Märkten immer wieder auftreten, nicht kennen, sind Sie hier bereits 2 mal in den Markt gegangen und wurden jämmerlich ausgestoppt. Beim 3. mal geben Sie entnervt auf und sind bei einem solch profitablen Ausbruch nicht dabei. Sie gehören zu den ewigen Verlieren an der Börse und traden lernen gehört der Vergangenheit an.
Keine Kunst werden Sie sagen, wenn Sie diesen Chart sehen. Natürlich bediene ich mich auch ein paar Hilfsmitteln, denn wozu haben wir einen Computer. In meiner Anfangsphase habe ich noch aus dem Bauch heraus gehandelt. Durch die immer ausgeklügeltere Software wird nun Einiges leichter und einfacher. So soll es letztendlich auch sein. Trading muss einfach bleiben.

Friedrich Dathe Trading Coach

 

Mein Portfolio

Details können im Memberbereich eingesehen werden

 

 Depot Aktien seit Mai 2013 (PDF)

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Lehrbrief Nummer 1
Handelsansätze für Trader
Trading-Coaching©

1. Auflage März 1996
7. überarbeitete Auflage

Trading Coach: Friedrich Dathe

Schriftliche Ausarbeitung der a-b-c Formation
für einen Long-Einstieg
Troisdorf, März 2004

Inhaltsverzeichnis
DANKSAGUNG
VORWORT
1. DIE A-B-C FORMATION
2. DIE KAUFENTSCHEIDUNG
2.1. ICH BIN IM MARKT
2.1.1. Stop Buy Limit Order
2.1.2. Ein Trading-Plan
2.2. Konkretes Beispiel mit der Aktie Daimler Chrysler
2.3. Daimler im Tages-Chart
3. DER TRADINGPLAN
3.1. Mein Tradingplan hat folgende Punkte:
3.2. Die Auswahl der Aktie
Deutsche Telekom im Tages-Chart
3.3. Mein Signal
abc-Formation
abc-Formation mit Ausbruch
3.4. Die Kosten
3.5. Die Kauforder
3.5.1. Stop Buy Order
3.5.2. Die Stop Order zur Verlustbegrenzung
3.6. Das erste Kursziel zur Kostendeckung
3.7. Gewinn oder Verlustrealisierung
4. INDIKATOREN
4.1. Indikator MACD und Stochastik
4.2. MACD
4.3. Divergenzen
4.5. Die Bollinger Bänder
4.5.1. Bollinger Bänder
4.6. Gleitende Durchschnitte, GD`s oder Moving Averages
4.6.1. trendlose Phase
4.6.2. Ein GD auf low gestellt
5. SELEKTIERUNG DER A-B-C FORMATION
5.1. abc-Formationen in einem Markt
5.2. abc-Formationen in einem Trend
5.3. abc-Formationen, wie ich sie nicht handle
6. DER INSIDE BAR
6.1. Der Inside Bar
Der Inside Bar
6.2. Inside Bars im Tages-Chart
Deutsche Telekom im Quartals-Chart
Ausbruch November 2007
6.3. Doppelter Inside Bar im Quartals-Chart
Dax im 5-min Chart nach einem Ausbruch aus einem Inside Bar im Monats-Chart
In einem Trend, hier im Dax, treten immer wieder Formationen auf, wie die abc-Formation, die man handeln kann.
6. SCHLUSSWORT

 

Danksagung

Was wir tun, kommt nicht von allein.

Ein besonderer Dank gilt zuerst meinen Eltern.

Durch Ihren Fleiß und ihr Engagement und nicht zuletzt auch Entbehrungen nach dem Krieg, war es mir möglich, höhere Schulen zu besuchen, die ich letztendlich mit einer Ingenieursausbildung an einer technischen Universität abschließen konnte.

Meiner Frau Dorit, ohne die das Trading in dieser Form und mit diesem Zeitaufwand nicht möglich gewesen wäre.

Andrea Ropeter, die ich zufällig traf und mit deren Hilfe der Lehrbrief lesbar und verständlich für Andere wurde.

 

Vorwort

Der Weg des Lebens ist steinig.

Wenn Sie einen Lebensabschnitt beendet haben, z. B. Schulabschluss, hat man Ihnen gesagt, wir haben Sie auf den Weg gebracht. Gemeint ist sicherlich damit, dass Ihnen Wissen, Erfahrung und Weisheit vermittelt wurde, um für den nächsten Lebensabschnitt den Weg weiter zu gehen.

Was ich Ihnen vermitteln werde, ist nicht nur der Weg, auf dem Sie gehen, sondern vor allem die Richtung. Ich zeige Ihnen die Richtung auf einem steinigen, unbequemen und langen Weg.

Mein Ziel ist es, wenn Sie diesen ersten Lehrbrief studiert haben, Sie in die Position gebracht zu haben selbst entscheiden zu können, ob Sie letztendlich diesen oder lieber einen bequemeren Weg, gehen möchten. Nicht jeder Mensch ist dafür geschaffen, diese Richtung des Weges zu gehen. Wichtig ist nur, das vorher zu erkennen.

Wenn ich Ihnen sage der Weg ist steinig, meine ich, Sie werden viele Niederlagen erleiden. Es wird sich zeigen, ob Sie stark genug sind, damit umzugehen.

Wie lang dieser unbequeme und steinige Weg ist, kann ich Ihnen aus meiner Erfahrung auch schon sagen. Er wird 3 bis 5 Jahre dauern. Klingt vielleicht schmerzlich, ist aber so.

Sollten Sie ein Seminar bei mir besuchen, haben Sie das Glück, diesen Weg um 2 Jahre zu verkürzen.

Jetzt aber probieren Sie es mit der a-b-c Formation. Wenn Sie damit kein Geld verdienen, gehen Sie in die falsche Richtung. Es ist nicht Ihr Weg.

Nehmen Sie diese Worte ernst. Es gibt nicht viele Menschen in diesem Business, die Ihnen das vorher sagen.

Viel Erfolg

Friedrich Dathe
Trading-Coach

 

1. Die a-b-c Formation

Die a-b-c Formation ist eine von vielen Handelssignalen, nach denen Sie in den Märkten handeln können.

Wie gehen Sie vor, um diese Formation zu identifizieren?

Zunächst sollten Sie wissen, dass wir hier einen Stab-Chart haben. Ein Stab beinhaltet hier alle Aktivitäten innerhalb von zum Beispiel 10 Minuten. Je nach Zeiteinheit kann ein Stab auch 1 Minute sein, 1 Tag oder eine Woche usw.

 

Wenn in einem Abwärtstrend mit immer tieferen Tiefs ein Stab entsteht, der ein höheres Tief entstehen lässt, also kein tieferes Tief mehr, ist das eine Korrektur mit einem Korrekturstab.

Durch diesen Korrekturstab im Markt entsteht mein Punkt a. Die Kurse fallen nicht mehr unter das Preisniveau von Punkt a. Das ist wichtig! Die Kurse dürfen nicht mehr unter die Ebene von Punkt a fallen. Sie beginnen zu korrigieren, das heißt sie steigen, bilden höhere Tiefs und höhere Hochs.

 

2. Die Kaufentscheidung

Die Kurse kommen in einem Abwärtstrend an Punkt a zum stehen, sie bilden unter Punkt a kein tieferes Tief mehr. Punkt c ist über dem Preisniveau von Punkt a.

Ich gehe jetzt von einem Trendwechsel aus, weil sich die Meinung der Marktteilnehmer offensichtlich geändert hat, das heißt, dass die Kurse weiter steigen werden.

Ich entscheide mich zum Kauf. Ich zeige Ihnen jetzt genau, wo ich die Kauforder im Markt platziere.

Bild 1

Ich platziere meine Stop Buy Limit Order einen Tick über dem Hoch von Punkt 1, vor dem Durchbruch der Kurse durch den Punkt b.

Geht meine Spekulation auf und die Kurse steigen über das Hoch von Punkt b, bin ich im Markt, wenn die Kurse mit einem großen Schub weiter steigen. Der Schub entsteht, weil ich über Punkt b einen steigenden Markt habe, der weitere Marktteilnehmer zum Kauf animiert. Geschürt wird das Ganze dann noch durch Berichte in den Medien, wenn mit strahlenden Gesichtern von neuen Hochs und von einem bullischen Markt gesprochen wird.

Die Stop Sell Order wird einen Tick unter dem Tief des Stabes platziert, über dessen Hoch ich kaufe. Damit sichere ich meine Position, für den Fall, dass sich der Markt gegen mich richtet.
Bildet der nächste Stab einen weiteren Korrekturstab, werden die Order nachgezogen, also die Kauforder über das Hoch des nächsten Korrekturstabes und das Stop Sell unter das Tief dieses Stabes.

Nach Punkt b dürfen für diese Vorgehensweise nur 3 Korrekturstäbe entstehen. Der vierte Stab muss das Hoch des dritten Korrekturstabes vor b überqueren, andernfalls wird meine Kauforder sofort gelöscht. Der Trend ist zu Ende! Ich ziehe meine Kaufentscheidung zurück. Es ist nicht mein Markt, ich bleibe ihm fern.

 

2.1. Ich bin im Markt

Ich bin im Markt, meine Kauforder wurde ausgeführt, was nun?
Jetzt beginnt die Phase, in der ich meine Position managen muss. Was heißt das?

Wenn meine Stop Buy Limit Order ausgeführt wurde, wird sofort danach meine Stop Sell Order abgeschickt und liegt dann einen Tick unter dem Stab, an dem meine Kauforder ausgeführt wurde.

2.1.1. Stop Buy Limit Order

Was bedeutet das?

Buy ist eine Kauforder.
Das Stopp bedeutet, dass die Order erst ab einen bestimmten Preis ausgeführt werden soll. Ich will nicht irgendeinen Preis haben, sondern meinen Preis, den zu dem ich bereit bin zu kaufen.
Das Limit besagt, bis zu welcher Preisspanne ich bereit bin, zu kaufen.

Der Preis an der Börse richtet sich immer nach Nachfrage und Angebot. Hier wird nicht manipuliert durch staatliche Subventionen, Klüngel, Korruption und Vetternwirtschaft. Die Börse ist die letzte Bastion des freien Kapitalismus.

Es kann passieren das der Preis, durch hohe Nachfrage, in die Höhe schnellt. Gebe ich eine unlimitierte Order auf, bekomme ich den sogenannten Market Preis. Das ist der Preis, der als nächstes gestellt wird und der kann bei hoher Nachfrage dann auch entsprechend hoch sein. Ich würde damit eine schlechte Ausführung bekommen.

Um das zu verhindern, gebe ich eine limitierte Order auf, das heißt, die Order wird dann nicht mehr ausgeführt, wenn der Preis meinen Limit Preis übersteigt, d.h. den Preis den ich noch zu zahlen bereit bin. Ich schütze mich auf diese Art davor einen schlechten Preis zu bekommen.

Ich spekuliere darauf, dass die Kurse durch den Punkt b steigen. Ich bin im Markt, meine Stop Buy Limit Order und meine Stop Sell Order wurden ausgeführt. Geht jetzt der Kurs nicht sofort in die von mir favorisierte Richtung, ich warte 3 bis 5 Ticks, steige ich augenblicklich aus dem Markt aus. Es ist nicht mein Markt.

Steigen die Kurse durch den Punkt b, bekommen wir jetzt einen Schub. Diesen Schub nutze ich aus, weil die Preise stark gestiegen sind. Während die Masse der Markt-teilnehmer zu kaufen beginnt, weil die Kurse schnell steigen, denke ich an Verkauf. Ich bin der Masse immer voraus.

Ich lege eine dritte Order in den Markt, wenn ich die Kauf und Stop Order aufgebe. Gleichzeitig!

Ich gebe mein erstes Kursziel mit einer Limit Order ein, das heißt, ich verkaufe die Hälfte meiner Position zu dem Zeitpunkt, wenn meine bis jetzt angefallenden Kosten gedeckt sind und ich erst einen kleinen Gewinn habe. Mein anfängliches Sicherungsstopp ziehe ich dann auf meinen Kaufpreis hoch und halbiere die Anzahl, weil ja eine Hälfte bereits mit Gewinn verkauft wurde.

Verinnerlichen Sie sich diesen Vorgang. Wenn die Kurse durch den Punkt b steigen und ich davor gekauft habe, bin ich im Gewinn. Mit dem Gewinn habe ich meine Kosten gedeckt, das heißt, ich komme nicht in die Situation einen mich vernichtenden Verlust einstecken zu müssen. Ich erwirtschafte kleine, aber stetige Gewinne.

Wie weit ein Trend in einem Markt läuft, weiß niemand. Er kann sofort zu Ende sein, aber er kann auch über Jahre steigen. Deshalb bleibe ich mit der anderen Hälfte meiner Position im Markt. Jedes Mal, wenn der Kurs weiter steigt, ziehe ich mein Sicherungsstopp unter die entstandenen Korrekturtiefs hoch, oder ich verkaufe die andere Hälfte meiner Position bei einem neuen Hoch mit einer Limit Order. Das Sicherungsstopp liegt noch im Markt und wird gelöscht. Der Trade ist zu Ende.

 

2.1.2. Ein Trading-Plan

Vorgehensweise wie unter Bild zuvor

2.2. Konkretes Beispiel mit der Aktie Daimler Chrysler

Wir haben nach einer Korrektur im Markt eine a-b-c Formation. Das ist mein Einstiegssignal.

Punkt a 33,08
Punkt b 34,08
Punkt c tief 33,17
Punkt c hoch 33,77

Ich kaufe 200 Stück, einen Tick über dem Hoch von Punkt c.
Das Stopp liegt 1 Tick unter Punkt c.
Die Kursspanne von Stab c beträgt 60 Cent x 200 Stück, ergibt 120 €.
Das ist mein anfängliches kalkuliertes Risiko, das ich bereit bin zu einzugehen, wenn ich in den Markt einsteige.

Die Kosten für diesen Trade

200 Stück x 33,83

(ich akzeptiere einen Preis 5 Cent höher als einen Tick über Punkt c von 33,78), mein Limit,
gleich 6.766,00 Euro mal 0,25% (Bankgebühren in Deutschland) 16,92 €.
Dazu kommen oft 2,50 € Maklergebühren oder fremde Spesen (oft nicht nachvollziehbar), sind zusammen 19,42 €. Ich kalkuliere diesen Kauf mit 20,00 € Kosten. Wenn ich in einen Markt einsteige, muss ich auch wieder raus, unabhängig davon, ob ich Verlust oder Gewinn realisiere, also habe ich für diesen Trade Gesamtkosten von 40,00 €.

Ich benötige also mindestens 40,00 € Gewinn, um meine Kosten für diesen Trade zu decken.

Das sind 20 Cent im Preis. Da ich noch einen kleinen Gewinn haben möchte und ich mit Slipage (schlechte Ausführung) rechnen muss, kalkuliere ich mein erstes Kursziel mit 40 Cent.

Wie vorher beschrieben, lege ich 3 Order in den Markt, wenn ich einsteige. Das ist meine Strategie.

1. Order
Die Kauforder lautet Stop Buy Limit

Preis 33,78 (die Order wird ab diesem Preis ausgeführt)
Limit 33,83 (ich akzeptiere einen Preis bis 5 Cent höher)
Anzahl 200 Stück

2. Order
Die Stop Order lautet Stop Sell (mein Sicherungsstop unter Punkt c)
Preis 33,16 (1 Tick unter Punkt c )
Anzahl 200 Stück

3. Order
Order für erstes Kursziel Sell Limit (hier verkaufe ich die Hälfte meiner Position)
Preis 34,23 (40 Cent über dem Limit der Kauforder )
Anzahl 100 Stück

Diese 3 Order werden gleichzeitig aus meiner Ordermaske meines Brokers abgeschickt und an die Börse geleitet. Damit habe ich meinen Kauf, die Sicherung meiner Position und ein erstes Kursziel für die Kosten, die mir entstehen. Diese 3 Order liegen jetzt im Markt.

 

2.3. Daimler im Tages-Chart

Das Ganze ist mein Tradingplan, den ich aufstelle und an dem ich festhalte, wenn ich in einen Markt einsteige.

Das ist im Einzelnen noch einmal:

1. die Auswahl der Aktie
2. mein Signal
3. das kalkulierte Risiko
4. die Kosten
5. die Kauforder
6. die Stopporder für Verlustbegrenzung
7. das erste Kursziel zur Kostendeckung
8. Gewinn oder Verlustrealisierung

Wird meine Kauforder ausgeführt, habe ich gleichzeitig die Stopp Order mit 200 Stück zur Verlustbegrenzung im Markt. Steigt der Markt in die von mir gewünschte Richtung

und führt die nächste Order aus, die im Markt zu meiner Kostendeckung liegt, Sell Limit 100 Stück, ändere ich sofort meine Stopp Order, indem ich sie auf meinen Kaufpreis 33,78 hoch ziehe und die Anzahl auf 100 Stück reduziere, weil bereits 100 Stück zur Kostendeckung verkauft wurden.

Wenn ich diesen Punkt im Markt erreicht habe, ist mein Tradingplan aufgegangen. Kommen jetzt die Kurse zurück und fallen unter mein Kaufniveau, erleide ich keinen Verlust, weil jetzt dort mein Verlustbegrenzungsstopp liegt und ich, so schlau ich war, meine Kosten schon aus dem Markt genommen habe.

Steigen die Kurse weiter, was ich vorher nie weiß, habe ich einen kräftigen Gewinn.

In meinem Beispiel der Daimler Chrysler Aktie steigen die Kurse nach dem Kauf 3 Tage kräftig an und eröffnen am 4. Tag mit einer großen Kurslücke. Wenn ich solche Übertreibungen im Markt sehe, steige ich sofort aus.

4. Order

Gewinnrealisierung Sell Market
Anzahl 100 Stück
Löschung der Stopporder 100 Stück Cancel

Wenn ich aus dem Markt aussteige, steige ich sofort aus, zu jedem nächsten Preis, deshalb die Market Order. Diese Strategie gehört mit zu meinem Tradingplan, ich steige sofort aus einem Markt aus und fange nicht erst an zu simulieren, was wäre wenn, dann könnte usw. Ich nehme meinen Gewinn und verschwinde aus dem Markt. Steigt er weiter, na und, mein Tradingplan war es, Gewinn zu machen, das Ziel ist erreicht.

Realisierter Gewinn in dem Beispiel, wenn ich einen Market Preis von 39,00€ bekommen habe sind :

34,23 nach erstem Kursziel bis 39,00 gleich 4,77 Cent mal 100 Stück
gleich 477,00 €.

Plus 80,00 € aus dem ersten Kursziel, abzüglich 40,00 € Kosten
gleich 40,00 €.

Somit hat dieser Trade mir einen Gewinn von ca. 500,00 € beschert.
Damit bin ich zufrieden, mein Plan hat funktioniert.

Wenn mein Plan nicht funktioniert, muss ich ihn ändern. Ich muss Ursachenforschung betreiben, um zu erkennen worin mein Scheitern im Detail begründet ist.

 

3. Der Tradingplan

3.1. Mein Tradingplan hat folgende Punkte:

1. Die Auswahl der Aktie
2. Mein Signal
3. Das kalkulierte Risiko
4. Die Kosten
5. Die Kauforder
6. Die Stopporder für Verlustbegrenzung
7. Das erste Kursziel zur Kostendeckung
8. Gewinn oder Verlustrealisierung

Habe ich meine Trades mit Gewinn abgeschlossen ist mein Tradingplan in Ordnung. Ich kann ihn vielleicht noch verbessern, aber das Konzept stimmt.

Kommt es nun vor, dass ich mit mehreren Trades hintereinander einen Verlust erleide, stimmt mein Tradingplan nicht. Ich muss meinen Plan ändern. Dazu nehme ich mir die Punkte im Einzelnen vor.

 

3.2. Die Auswahl der Aktie

Betrachten Sie den Chart der Aktie die Sie traden etwas genauer, und stellen sich die Frage, ob man damit überhaupt Geld verdienen kann.

Sehen Sie sich in Bild 2 die Daimler Chrysler Aktie mit ihren Volatilitäten an, sie pendelt in einem Bereich von bis zu 5,00 €. hin und her. Damit haben Sie eben gesehen, verdienen Sie Geld.

Wenn Sie sich dagegen die Deutsche Telekom in Bild 3 ansehen, erkennen Sie auf den ersten Blick zwar auch Volatilität, aber schauen Sie auf den Preis, dieser Unterschied ist nur 1,00 €, wenn überhaupt, damit verdienen Sie kein Geld. Sie müssen viel zu lange im Markt bleiben, wenn Sie 5,00 € wie bei der Daimler Chrysler verdienen wollen. Auch die Tages-Range, also die Kursspanne innerhalb eines Tages ist viel zu gering, es sind nur wenige Cent. Was wollen Sie dort für Geld aus dem Markt nehmen, um ihre anfänglichen Kosten zu decken? Sie schaffen es nicht. Es ist nicht Ihr Markt.

Deutsche Telekom im Tages-Chart

3.3. Mein Signal

Sie handelten nach einer a-b-c Formation, die Ihnen einen ansehnlichen Gewinn gebracht hat. Ihr Signal hat funktioniert. Plötzlich funktioniert es nicht mehr. Woran kann das liegen?

Natürlich ist die a-b-c Formation kein Heiligtum. Sie wird nicht immer und überall funktionieren. Deshalb ist es notwendig, sich einiger Hilfsmittel zu bedienen, um die besten Formationen zu selektieren.

Dazu benutze ich z.B. einen MACD Indikator (zu Deutsch: Indikator für das Zusammen-/Auseinanderlaufen des gleitenden Durchschnitts). Das ist ein Trendfolgeindikator mit einer Standardeinstellung von 12 , 26 , 9. In den USA wird er auch als Hausfrauenindikator bezeichnet, soll heißen, ihn benutzt jeder. Das ist nicht abwertend, im Gegenteil. Börse ist keine Wissenschaft, sondern Psychologie. Wenn ihn jeder benutzt, ist das doch eine feine Sache. Stellen Sie sich vor, dass viele Marktteilnehmer am gleichen

Signal kaufen, also wenn der MACD von unten kreuzt. Was passiert dann? Natürlich…….die Kurse steigen. Dieser Indikator erfüllt sich selbst.

Zu meinem Tradingplan gehört, das ich vor der Masse der Marktteilnehmer im Markt sein will, um den Preisschub, der durch die Masse der Teilnehmer entsteht, für meine Kostendeckung zu nutzen.
Wenn die Masse kauft (d.h. wenn der MACD 12, 26, 9 von unten nach oben schneidet), habe ich meinen MACD auf 6 , 13 , 5 gestellt. Ich halbiere also die Parameter.
Jetzt selektiere ich damit die a-b-c Formationen aus. Ich handle diese Formationen nur noch, wenn sich der MACD weit unter Null bewegt und die beiden Linien bereits gekreuzt haben.

Ich handle das Signal jetzt nur, wenn diese beiden Punkte erfüllt sind.
• der MACD weit unter Null kreuzt
• eine a-b-c Formation entsteht

Ich selbst habe 5 Kriterien, die erfüllt sein müssen, bevor ich in den Markt einsteige. Weil ich möchte, dass Sie Geld verdienen, stelle ich Ihnen hier noch 1 wichtiges zusätzliches Kriterium vor.

Sie haben bestimmt schon den Spruch gehört, „der Trend ist Dein Freund“. Klingt logisch und ist auch so. Nur….. woran erkenne ich den Trend? Es kommt keiner zu Ihnen und sagt, wir haben heute einen Aufwärtstrend. Sie müssen es selbst heraus finden.

Dazu mache ich folgendes:

Wenn ich z.B. nach einem 10-min Chart trade, dann sehe ich mir den Chart in 5 Zeitebenen höher an, um zu sehen, wo ich mich befinde. Das wäre dann ein 60-min Chart.
Als Indikator benutze ich keinen MACD mehr, denn der ist mir jetzt zu langsam. Ich benutze jetzt den schnellen Stochastik Indikator (aus dem griechischen „das Vermutete“) (Teilgebiet der Mathematik ist die Lehre der Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit). mit der Parametereinstellung 5 , 3 , 3.

Jetzt handle ich nur, wenn ein dritter Punkt erfüllt ist:

Der Stochastik in 60 Minuten muss auf dem Niveau unter 10 kreuzen

Zusammengefasst heißt das, ich handle die a-b-c Formation nach einem 10-min Chart nur, wenn im 60-min Chart der Stochastik unter dem Niveau von 10 kreuzt und im 10-min Chart der MACD weit unter Null kreuzt.

Wenn Sie nach einem Tages-Chart handeln, sehen Sie sich den Stochastik nach einem Wochenchart an. Zeigt der von dem Niveau 70 kommend nach unten, handeln Sie nach einem Tages-Chart immer gegen den Trend und das ist tödlich! Sie müssen sich also immer einen Überblick in der höheren Zeitebene verschaffen, bevor Sie handeln.

Indikatoren

 

Wichtig ist, dass Sie die Disziplin aufbringen, niemals nach einem Indikator zu handeln. Der Indikator ist für Sie nur ein Hilfsmittel, kein Signal. Das Signal nachdem Sie handeln ist die Formation im Chart, hier die a-b-c Formation.

Ein weiterer Punkt, den Sie analysieren können, ist das kalkulierte Risiko.

Sie haben gelernt dass Sie über dem Hoch eines Korrekturstabes vor dem Ausbruch durch den Punkt b kaufen und das Verlustbegrenzungsstopp unter das Tief von Punkt c legen.

abc-Formation

abc-Formation mit Ausbruch

 

3.4. Die Kosten

Es ist wie im eigenen Geschäft. Haben Sie hohe Kosten z.B. für Miete und Ausstattung, schlechte Einkaufspreise, geringes Eigenkapital usw., sind Sie eigentlich schon pleite bevor Sie angefangen haben. Der kluge Manager einer Firma wird seine Kosten kalkulieren und dann erst eine Entscheidungen treffen.

An der Börse ist das nicht anders. Zuerst kommen die Kosten. Das fängt beim Kurssystem an.

Wollen Sie nach einem 5-min Chart handeln, brauchen Sie ein stabiles, zuverlässiges und genaues Echtzeitkurssystem. Je nach den Märkten, die Sie handeln wollen, sind Sie schnell mit 200 bis 800 € monatlich dabei. Hier sehen Sie Ihre erste Grenze.

Handeln Sie nach einem Tages-Chart, bekommen Sie ein brauchbares Kurssystem im Internet kostenlos. www.prorealtime.com .

Das nächste ist Ihr Broker.

An dem Beispiel der Daimler Chrysler Aktie habe ich Ihnen schon gezeigt, was ein Trade kostet.

In Deutschland bezahlen Sie i.R. für einen Trade eine Provision von 0,25% zuzüglich Kosten für den Handelsplatz, zuzüglich Maklercourtage, zuzüglich fremder Spesen.

Das sind die Kosten für einen Trade. Wenn Sie aus dem Markt aussteigen entstehen diese Kosten noch einmal. Sie merken schon, dass die Kosten fast unkalkulierbar werden. An dem obigen Beispiel sind die 40,00 Euro Kosten knapp bemessen.

Handeln Sie eine Aktie mit geringer Volatilität, haben einen hohen Spread (Differenz zwischen Geld- und Briefkurs)(Preisspanne zwischen Ankauf (Geld oder Ask) und Verkauf (Brief oder Bid) und noch eine hohe Slippage (Differenz zwischen dem erwarteten und dem tatsächlichen Ausführungskurs einer Order), d.h. eine schlechte Ausführung. In diesem Markt fehlt die Liquidität! Sie brauchen nur 2 mal falsch im Markt zu liegen, die Kosten summieren sich immens, d.h. die Kosten fressen den Gewinn auf..

Anders sieht das in Amerika aus.

Dort bezahle ich bei meinem Broker für einen Trade für 1 bis 500 Aktien einen US$.
Ab 501 Aktien nur noch einen halben US$ pro Trade. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. www.interaktivebrokers.com

Am obigen Beispiel sehen Sie, dass Sie die erste Position viel eher auf dem US Markt liquidieren können. Ihre Kostendeckung ist dort bereits früher als auf dem deutschen Markt erreicht. Sie sollten bedenken, je länger Sie sich in einem Markt befinden, um die Kosten zu decken, desto höher wird das Risiko.

 

3.5. Die Kauforder

Ich habe Eingangs gesagt, dass ich als Kauforder eine Stop Buy Limit Order aufgebe.

Schreiben Sie sich auf, welche Ausführungen Sie in welchen Märkten bekommen haben. Wenn Sie mehrmals keine Ausführung bekamen, liegt das daran, dass Ihr Limit zu nahe am Kaufpreis liegt. Vergrößern Sie den Limit Preis, beobachten Sie aber, ob der Markt eine ausreichende Volatilität hat, um Ihre Kosten zu decken. Denken Sie auch daran, dass Märkte bei Lückeneröffnungen oft auf ihr Ausbruchsniveau zurück kommen. Dann haben Sie ihr eigentliches Ziel verfehlt. Sie wollen den Preisschub durch den Punkt b! Eröffnen die Preise weit darüber, ist das nicht Ihr Markt. Sie warten auch nicht, bis der Preis zurück kommt und steigen dann ein, es ist nicht Ihr Markt, Sie bleiben ihm fern. Kurslücken sind nicht Teil Ihres Trading-Planes. Also handeln Sie diese auch nicht.

Versuchen Sie nicht um jeden Preis in einen Markt zu kommen, z.B. mit Market Order!

Bei Market Order bekommen Sie immer die schlechteste Ausführung, auch wenn geschrieben steht, dass Sie den besten Preis bekommen. Das heißt nichts anderes, als den besten nächsten Preis, und den kennen Sie nicht. Denn der Broker wird erst alle limitierten Aufträge ausführen, weil diese ihm weglaufen, schließlich verdient er daran. Also wird Ihre Market Order hinten an gestellt. Die läuft nicht weg. Somit haben Sie immer den schlechtesten Preis.

Gehen Sie niemals ohne Limit Preis in den Markt!

 

3.5.1. Stop Buy Order

Stop Buy bedeutet, Sie bekommen einen Preis, ab dem festgelegten Preis. Die Buy Order geht dann automatisch in eine Market Order über. Weil Sie das nicht wollen, setzen Sie ein Limit nach und geben den Preis ein, bis wohin Sie bereit sind zu kaufen.

Buy Limit bedeutet also, Sie bekommen den Preis nur bis zum festgelegten Preis. Sind die Kurse darüber, erhalten Sie keine Ausführung. Das heißt, Sie bekommen keinen schlechten Preis, den wollen Sie auch nicht. Es ist nicht Ihr Markt. Sie bleiben ihm fern.

Sie handeln zum Beispiel nach einem Wochen-Chart. Sehen dort eine a-b-c Formation und möchten diese handeln.

Sie legen nach Ihrem Trading-Plan die Order fest, eine Stop Buy Limit Order und bei der Gültigkeit geben Sie GTC an, heißt good to cancel, gültig bis gelöscht wird. Das heißt, diese Order kann über Wochen oder Monate im Markt liegen. Wenn die Kurse den angegebenen Preis übersteigen, wird die Order ausgeführt. Sie brauchen nicht die ganze Zeit dabei zu sitzen.

Bei einigen Brokern werden automatisch die Stop Order zur Verlustbegrenzung mit in den Markt gelegt. Diese können bei der Ordererteilung mit aufgegeben werden. Ihr Trading-Plan wird exakt abgearbeitet.

3.5.2. Die Stop Order zur Verlustbegrenzung

Wenn Sie meinen, Ihre Verlusttrades seien zu groß, sehen Sie nach, ob Ihr anfängliches Risiko zu hoch ist, weil die Kursspanne des Stabes am Punkt c zu groß ist. Unter Punkt 3. habe ich Ihnen das schon erklärt. Suchen Sie sich einen Markt aus, in dem dieser Stab, der Stab am Punkt c, also der Korrekturstab vor b, eine geringe Volatilität aufweist. Die Kursspanne dieses Stabes ist gegenüber der der anderen Stäbe geringer.

Eine andere Möglichkeit ist, Ihr anfängliches Risiko genau zu definieren. Das heißt, Sie legen Ihren akzeptierten Verlust vorher fest. Zum Beispiel 50,00 €. Dann setzen Sie auf dieses Level Ihr Verlustbegrenzungsstop.

Wichtig ist, dass Sie es dann auch einhalten und nicht aus irgendwelche Gründen, nach unten nachziehen. Sie würden damit Ihren Plan ändern.

 

3.6. Das erste Kursziel zur Kostendeckung

Hier haben Sie den nächsten Ansatz um Ihre Position zu managen.

Notieren Sie sich die Kursziele, die Sie in den Markt legen und werten Sie die aus. Wenn die Ziele nicht, oder zu selten erreicht werden, machen Sie sich Gedanken woran es liegt.

Als Regel sollte Ihnen dienen, die mittlere Volatilität der letzten Stäbe zu berechnen. Ich nehme die letzten 6 Stäbe, addiere die Kursspannen und teile sie durch die Anzahl 6. Damit habe ich die mittlere Volatilität, die lege ich als erstes Kursziel fest. Beachten Sie dabei, dass glatte Preisebenen von den Bid Preisen oft nicht erreicht werden. Sie sollten dann mit dem Spread darunter bleiben. Im Anhang sehen Sie eine Excel-Tabelle als Beispiel für mögliche Vorgehensweisen.

Denken Sie auch daran, wenn Ihre Kosten für den Broker sehr hoch sind, müssen Sie das erste Kursziel weiter entfernt legen, als wenn Sie fast keine Kosten für Ihren Broker haben.

3.7. Gewinn oder Verlustrealisierung

Seien Sie sich dessen bewusst, dass Papiergewinne keine Gewinne sind. Sie können erst von Gewinn sprechen, wenn er auf der Bank gutgeschrieben wurde. Solange das Geld im Markt liegt, ist es kein Gewinn.

Wenn Sie zum Beispiel über Nacht Ihr Geld im Markt haben, kann es am nächsten Tag schon weg sein. Sie wissen nie, was über Nacht passiert, wie sich die Meinung der Marktteilnehmer ändert, oder was für Ereignisse eintreten. Die Märkte sind unberechenbar.

Was machen Sie, wenn Ihre Internetverbindung unterbricht, oder der Strom ausfällt. Haben Sie dafür einen Katastrophenplan? Ihr Geld liegt im Markt und sie kommen nicht ran, was machen Sie? Sie werden kopflos?……

Legen Sie sich einen Plan zurecht, für den Fall, dass ein unvorhergesehenes Ereignis eintritt und spielen diesen auch mal durch.
Legen Sie sich ein Handy neben den Computer mit den Telefonnummern Ihres Brokers. Sie können immer telefonische Aufträge erteilen, um aus einer Position auszusteigen. Rufen Sie dort an, um sich mit der Sache, dem Procedere vertraut zu machen, um auch die Menschen am anderen Ende kennen zu lernen. Es sind meist immer die Gleichen. Sie müssen sich identifizieren und benötigen auch ein Passwort. Sie bekommen dann Routine und bleiben im Ernstfall ruhig und überlegt und verfallen nicht in Panik.

Sie sollten sich auch eine Regel erarbeiten, wann Sie aus dem Markt aussteigen, wenn Sie im Markt sind und er gegen Sie läuft. Wenn Sie ein ungutes Gefühl im Bauch haben, ist was nicht in Ordnung. Sie merken, dass was falsch ist. Dann steigen Sie sofort aus dem Markt aus, auch wenn Sie bereits einen kleinen Verlust eingefahren haben. Ein kleiner Verlust vernichtet Sie nicht, Sie bleiben trotzdem solvent. Ebenso wichtig ist, dass Sie nicht demoralisiert werden. Ein großer Verlust vernichtet nicht nur Ihr Kapital, sondern demoralisiert Sie noch dazu. Sie fangen an, unüberlegte Trades zu machen und weiten Ihre Verluste weiter aus. Es kommt letztendlich soweit, dass Sie wie ein Kaninchen davor sitzen und keinen Trade mehr riskieren.

Anders herum ist es das Gleiche. Werden Sie nicht übermütig, wenn Sie einen Gewinn eingefahren haben. Bleiben Sie nüchtern und bodenständig und fangen nicht an zu prahlen. Denken Sie daran, der Prahler hat nichts. Bleiben Sie bescheiden.

Hören Sie auch nicht auf die Meinung anderer. Die liegen sowieso falsch, denn 90% der Trader verlieren Ihr Kapital, also haben sie auch eine falsche Meinung vom Markt. Meist plappern sie auch das nach, was sie irgendwo schon mal gehört haben. Vor einiger Zeit wurde mir von einem amerikanischen Nachrichtendienst ein interessantes Unternehmen vorgestellt. Der Aktienkurs lag damals noch unter 1,00 US$. Wochen später erhielt ich mit der Werbung eines Börsenbriefes genau diesen Artikel in Deutsch übersetzt, mit dem Hinweis, auf eine sichere Kursverdopplung. Zu diesem Zeitpunkt war der Aktienkurs bereits über 2.0 US$ und ist ab diesem Zeitpunkt nur noch gefallen. Die Empfehlung zu kaufen, kam zum Höchstkurs.

Wenn Sie meine Seminare besuchen, erfahren Sie noch mehr über Formationen, nach denen Sie in den Märkten profitabel handeln können. Was ich Ihnen hier gezeigt habe, ist nur eine Formation. Allein mit dieser einen Formation, der a-b-c Formation, verdienen Sie Geld in den Märkten. Einige Verhaltensregeln und Auswahlkriterien habe ich Ihnen bereits an anderer Stelle gegeben.

4. Indikatoren

Seien Sie sich auch bewusst, dass Sie an der Börse niemals Geld verdienen, wenn Sie nach Indikatoren handeln. Schauen Sie sich doch mal an, wie viele es davon gibt. Und laufend kommen Neue dazu. Nach welchem wollen Sie handeln, welcher gibt Ihnen das richtige Signal, wenn 3 Indikatoren ein Signal generieren und der Vierte nicht, was tun Sie? Ja, kaufen Sie jetzt, oder nicht …… und zu welchem Preis und wo setzten Sie das Verlustbegrenzungsstop?

Vornehmlich benutze ich den MACD.

4.1. Indikator MACD und Stochastik

4.2. MACD

Der MACD, Mouving Average Convergence / Divergence, ist ein Trendfolgeindikator, der von Gerald Appel entwickelt wurde. Der Ansatz beruht auf 3 exponentiell gewichteten Gleitenden Durchschnitten, indem die Zuordnung zueinander untersucht wurde.

Es gibt somit Phasen der Convergenz, das heißt, die GD´s (Gleitende Durchschnitte) streben zueinander und der Divergenz, wo die GD`s auseinander laufen.
Das bedeutet, dass bei einer Divergenz, die GD`s auseinanderlaufen, sich der vorherrschende Trend beschleunigt und bei einer Convergenz, die GD`s streben zueinander, sich der Trend abschwächt, also ein Trendwechsel wahrscheinlich wird.

Die GD`s oszillieren dabei um die Nulllinie, wobei der Schnitt der GD´s mit der Nulllinie keine Signalwirkung generiert.

Die Signalwirkung generiert sich bei einem Schnitt der beiden GD`s, also auf die Konvergenz / Divergenz Untersuchung und damit auf die Analyse der Wendepunkte.

Das Kaufsignal wird gegeben, wenn die beiden GD`s von unter Null von unten nach oben kreuzen und umgekehrt wird ein Verkaufssignal generiert, wenn die GD`s von oben nach unten kreuzen.

Am erfolgreichsten sind die Signale, wenn die Trendintensität hoch ist. Das heißt, wenn die GD´s in einem steilen Winkel ansteigen bzw. fallen. Analog dazu ist die Trendintensität gering, wenn die beiden GD´s waagerecht verlaufen.

Zu meinen Beobachtungen gehört: Wenn zusätzlich zur Divergenz im MACD eine Divergenz im Kursverlauf auftritt, einer der aussagekräftigsten Trendwechsel bevorsteht.

Das heißt, der MACD steigt bereits an, während die Kurse noch weitere tiefere Tiefs bilden. Es entsteht eine bullische Divergenz, d.h der MACD generiert das Kaufsignal die Masse der Anleger kauft nach dem Indikator, setzt die Verlustbegrenzungsstopps darunter und die Marketmaker fahren die Kurse noch mal nach unten, um die Stopps abzuräumen. Der Markt ist jetzt frei, die Kurse können steigen.

Analog gilt das Gleiche. Dann haben wir eine bearische Divergenz. Der Kursverlauf bildet neue Hochs und der MACD zeigt bereits nach unten.

 

4.3. Divergenzen

die Standardeinstellung ist 12 , 26 , 9

ich benutze 6 , 13 , 5

als Future-Trader benutzen Sie 4 , 9 , 3

gute Erfolge bringt auch ein 7 , 16 , 9

 

4.5. Die Bollinger Bänder

Die von John Bollinger entwickelten Bollinger Bands Umhüllungen, die in einem bestimmten Verhältnis oberhalb und unterhalb eines Moving Averages (MA zu deutsch: gleitender Durchschnitt oder GD ), angetragen werden.

Die Standardeinstellung sind 20 Tage für den MA und eine zweifache Standard-Abweichung. Das heißt genau der 20-Tage MA bildet eine Mittellinie die von einem oberen MA (Mittellinie x Standardabweichung [hier x 2]) und einem unterem MA (Mittellinie x Standardabweichung [hier x -2]) umhüllt wird.

Die Bollinger Bands allein für eine Signalgenerierung zu verwenden, ist nicht möglich. In diesem Zusammenhang benutze ich einen MACD mit der a-b-c Formation.

• Im allgemeinen neigt ein Kurs dazu, sich von einem Bollinger Band zum anderen zu bewegen. Das erlaubt auch Rückschlüsse auf die Kurszielberechnung.
• Wenn sich beide Bänder dem mittleren GD nähern, d.h. die Bänder zeihen sich eng zusammen, steht eine nachhaltige und explosionsartige Kursbewegung bevor. Die Ausbruchrichtung ist unbekannt und lässt sich auch mit Hilfe eines MACD´s nicht vorherbestimmen, weil sich die Kurse dann in einer Konsolidierung befinden. Sie bewegen sich also nicht, d.h. die Kurse sind nicht volatil. In diesen Phasen verläuft der MACD waagerecht und generiert kein Signal.
• Tops oder Böden, die außerhalb der Bollinger Bands gebildet wurden und sich innerhalb der Bollinger Bands wiederholen, deuten auf eine bevorstehende Trendwende hin. Das heißt, wie zuvor beschrieben, kommt es zu einem Ausbruch wenn sich die Bänder eng zusammenziehen. Die Kurse beginnen zu tendieren. In einem Abwärtstrend bilden sie außerhalb der Bänder immer wieder neue Tiefs. Bildet sich anschließend aber ein neues Tief innerhalb des Bandes, ist der vorherrschende Trend oft zu Ende.

4.5.1. Bollinger Bänder

Um die Umkehrpunkte im Markt festzustellen, benutze ich einen MACD und einen weiteren 40er GD. Wenn sich die GD`s annähern, 20 und 40, steht ein Trendwechsel bevor.

 

4.6. Gleitende Durchschnitte, GD`s oder Moving Averages

Die GD`s dienen zur Glättung des gegebenen Kursverlaufes und sind demnach trendfolgend.

Der GD definiert den Durchschnittskurs des Betrachtungszeitraumes, wobei mit jedem neuen Kurs des Betrachtungszeitraumes der älteste Kurs aus der Berechnung herausfällt. Daraus resultieren unterschiedliche Berechnungsmethoden, die abhängig sind, von der jeweiligen Gewichtung der Daten. So gibt es den einfachen, den gewichteten, den exponentiellen und noch weitere, die sich durch die Gewichtung der Daten unterscheiden.

Ein Signal wird generiert, wenn die Kurse mit dem GD kreuzen, oder verschiedene GD`s untereinander kreuzen. Der MACD ist für mich kein Handelssignal, sondern eine Bestätigung meiner Formation.

Ich benutze die GD`s nur zur visuellen Betrachtung. Sie zeigen mir die Richtung eines Trends an, wenn z.B. das mittlere Bollinger Band, dessen 20er GD ist, sich nach oben krümmt, kann ich davon ausgehen, dass die Kurse weiter steigen.

4.6.1. Trendlose Phase

In der Literatur ist mir aufgefallen, dass zur Berechnung der GD`s ausschließlich die Schlusskurse verwendet werden. Mag sein, dass sie konzipiert wurden, als man in den Märkten nur Kauforders ausführen konnte, d.h. keine Shortposition eingehen konnte.

Ich habe festgestellt, wenn Sie in einem steigenden Markt zur Berechnung der GD`s die Tiefstkurse (low) verwenden das Ergebnis wesentlich aussagekräftiger ist. Analog dazu, verwenden Sie in einem fallenden Markt zur Berechnung die Höchstkurse (high).

 

4.6.2. Ein GD auf low gestellt

Die Überlegung war, wenn in einem fallenden Markt, mit immer tieferen Tiefs, plötzlich höhere Tiefs auftreten, dann hat sich im Markt etwas geändert. Ob der Schlusskurs nun höher liegt oder der Eröffnungskurs, ist unerheblich. Wichtig sind die höheren Tiefs.

Verwenden Sie nach dieser Methode einen 3er GD, werden Sie mich bestätigen. Die Kurse werden förmlich eingefangen. Probieren Sie es einfach aus.

 

5. Selektierung der a-b-c Formation

Ich stelle einen MACD auf 6 , 13 , 5 und handle diese a-b-c Formationen nur, wenn der MACD nach oben zeigt. Die Formation muss auch gut geformt sein, d.h. die Kursstrecken nah beieinander. Mit der Zeit bekommen Sie einen Blick dafür.

5.1. abc-Formationen in einem Markt

Im nächsten Bild zeige ich Ihnen den Euro und wie Sie jede a-b-c Formation in diesem Trend handeln können. Der MACD zeigt immer nach oben, wenn die Kurse durch den Punkt b steigen. Sie sehen deutlich, dass die besten Ausbrüche zu beobachten sind, wenn sich der MACD unter Null befindet und dann dreht.

Es ist ein schönes Beispiel dafür, dass die Kurse in einem Trend immer wieder zurück kommen. Sie lernen daraus dass Sie nie etwas verpassen!

 

5.2. abc-Formationen in einem Trend

Im Nächsten Bild sehen Sie eine a-b-c Formation, wie ich sie nicht handle. Die Kursstrecken sind zu weit.

Ich achte darauf, dass die a-b-c Formation kurz und gedrungen ist, ich nenne das wohlgeformt.

Es macht etwas Mühe solche Formationen zu suchen, aber das ist Ihr Job. In meinen Seminaren zeige ich Ihnen, worauf Sie zusätzlich achten müssen.

Die hier im Lehrbrief gezeigte a-b-c Formation ist ausschließlich für einen Long-Einstieg in den Markt.
Natürlich gibt es auch eine a-b-c Formation, um einen Markt von der Shortseite her anzugehen. Diese und andere Formationen, zeige ich Ihnen in weiteren Lehrbriefen und in meinen Seminaren..

 

5.3. abc-Formationen, wie ich sie nicht handle

6. Der Inside Bar

Ich gebe Ihnen noch eine Formation mit auf den Weg, mit der viele meiner Schüler sehr gute Erfahrungen machen und gute Ergebnisse erzielen. Mein Anliegen ist, dass Sie einen Eindruck über die Vielseitigkeit des Tradings bekommen.

Ich persönlich halte die Formation in dünnen Märkten (Tageschart) für sehr gefährlich. Weil die Volatilität sehr gering ist, d.h. wenig Kauf- bzw. Verkauf Orders vorliegen, kann der Parketthändler (mit fremdem Kapital auf eigene Rechnung handelnd) sicher sein, dass über dem Hoch bzw. unter dem Tief, wenn er die Stopps abfischt, keine Folgeaufträge in den Markt kommen. Deswegen handle ich den Inside-Bar ausschließlich im Wochen-Chart oder nach noch höheren Zeitebenen.

 

6.1. Der Inside Bar

Der Inside Bar

 

6.2. Inside Bars im Tages-Chart

Die Deutsche Telekom im Quartals-Chart. Ausbruch November 2007

Ich habe hier noch doppelte Inside Bars eingezeichnet. Sie kommen sehr selten vor, aber wenn, dann sind die Ausbrüche sehr gut.

Den Tradingplan halte ich hier genauso ein, wie bei einer a-b-c Formation.

 

6.3. Doppelter Inside Bar im Quartals-Chart

Dax im 5-min Chart nach einem Ausbruch aus einem Inside Bar im Monats-Chart

In einem Trend, hier im Dax, treten immer wieder Formationen auf, wie die abc-Formation, die man handeln kann.

Diese Formationen treten in allen Zeitebenen auf. Es liegt jetzt nur an Ihrer Disziplin, darauf zu warten, bis diese Formationen entstanden sind.

6. Schlusswort

Gehen Sie alle Punkte dieses Lehrbriefes in Ruhe durch und beginnen Sie mit dem Paper-Trading, also erst auf dem Papier. Beispielweise bei Interactivebrokers mit einem Papertradeaccount mit Echtzeitkursen.
Diese Möglichkeit besteht auch bei CFD Broker, mit einem Demo-Account.
Börse ist jeden Tag, Sie verpassen also nichts. Auch in einen laufenden Trend können Sie immer wieder einsteigen. Das habe ich Ihnen gezeigt. Wichtig ist, dass Sie Ihr Kapital erhalten. Seien Sie ein guter Kaufmann. Eine Regierung kann Schulden machen, aber an der Börse geht das nicht. Das Geld muss vorher auf den Tisch.

Entstehen beim Durcharbeiten Fragen, was völlig natürlich ist, dann liegt das in der Natur der Sache, weil Menschen verschieden sind und daher unterschiedliche Fragen haben, dürfen Sie mich zu diesem Thema per E-Mail kontaktieren.

Weil alle Menschen verschieden sind, werden auch mechanischen Systeme unterschiedlich funktionieren, denn es ist unmöglich, alle menschlichen Charaktere in ein Schema zu pressen. Es funktioniert nicht, wenn doch, dann nur für den, der Ihnen eine uniforme Software teurer verkauft hat.

Denken Sie auch daran, Sie werden nie am tiefsten Punkt in den Markt einsteigen und am höchsten Punkt aussteigen. Sie können immer nur den Teil aus dem Markt nehmen, den er bereit ist Ihnen zu geben. Sie können nie etwas verlangen, weil Sie es vielleicht gerade brauchen. Dieser Weg wird nicht funktionieren. Traden Sie nur mit dem Teil Ihres Geldes, das Sie nicht für Ihren Lebensunterhalt benötigen. Wenn Sie es trotzdem tun, stehen Sie unter Druck und begehen Fehler in denen die Gier Ihr Handeln bestimmt.

Seien Sie sich auch dessen bewusst, dass das Handwerkszeug, was ich Ihnen mit diesem Lehrbrief in die Hand gebe, das weit über 100-fache seines Preises wert ist.
Bewahren Sie es als Ihren persönlichen Schatz auf und vervielfältigen es nicht. Sie würden eine lebenslange Option für weitere Formationen in den Märkten, verwirken. Denken Sie daran, dass sich Märkte verändern. In den 70-er Jahren wurde z.B. mit sehr guten Ergebnissen ausschließlich mit GD´s gehandelt, was heute unmöglich ist.
Wenn ich meine Schüler noch vor 3 Jahren gelehrt habe, über den Hochs einer bestimmten Formation zu kaufen, so erleiden Sie heute damit Verluste. Die Märkte sind lebendige Systeme und unterliegen als solche auch ständigen Schwankungen und Veränderungen.

Weil die Gier der einzelnen Marktteilnehmer, nach immer mehr Geld, größer wird und damit einhergehend auch die Verluste größer werden, fallen Anleger schneller aus dem Markt.
Dadurch geht der Wechsel in einigen Bereichen schneller vonstatten als noch vor Jahren.
Nach der Lektüre dieses Lehrbriefes bleibt die Frage „Wie wird sich die Börse entwickeln“ weiter eine zentrale Frage. Die Hinzunahme astrologischer Prognosemethoden ist geeignet unseren Handel nach Charttechnik und anderen Analysen um einen weiteren Anteil abzusichern. Ich selbst habe erlebt, dass es wiederkehrend Zeiten gibt, in denen sich auch anscheinend sichere Signale ins Gegenteil umkehren. Der astrologische Abgleich hat für diese Zeiten immer die gleiche Aspektierung ergeben.

Falls Sie noch irgendeine Hilfe zu diesem Thema benötigen, bin ich unter friedrich.dathe@t-online.de für Sie zu erreichen.

Friedrich Dathe

Trading-Coach im März 1996

Keine Anlageempfehlung oder Aufforderung zum Handel!

Keine der in diesem Lehrbrief befindlichen Informationen oder Strategien dient direkt oder indirekt der Vermögensberatung. Alle hier aufgeführten Strategien und Informationen dienen ausschließlich dem Informationszweck, ich möchte sie nicht als Ratschlag irgendein Wertpapier zu kaufen oder verkaufen verstanden wissen. Ich übernehme keine Haftung für die Verwendung der hier angebotenen Informationen und die daraus resultierenden Investmententscheidungen.

 

7. Anhang

Lehrbrief Zertifikate