Zertifikate-Handel

 

Der Handel mit Zertifikaten

Sicherlich wird es Ihnen hier an dieser Stelle unangenehm aufstoßen, ruft es doch alte Erinnerrungen in Ihnen wach, die letztendlich mit dem Finanz-Crash September 2008 einhergingen. Kleinanleger, die Zertifikate von Lehmann Brothers besaßen, mussten mit einem Totalausfall rechnen.

So schrecklich, wie das jetzt hier klingen mag, in meiner Strategie mit den Zertifikaten ist dieser Totalverlust eingeplant. Ich plane den Totalverlust mit ein, aber nur so viel, wie ich mental und wirtschaftlich aushalten kann. Es wird also immer nur so viel Kapital in einem Zertifikat angelegt sein, wie ich meine, schadlos verkraften zu können. Die Crux meiner Strategie besteht einfach darin, mit wenig Kapital und einem hohen Hebel, den ich nun mal mit bestimmten Zertifikaten habe, viel Geld zu verdienen. Andererseits kann ich nie mehr als dieses eingesetzte Risikokapital verlieren, mehr geht dann nicht. Das ist der große Vorteil zu allen anderen Finanzprodukten. Wenn ich beispielsweise 500,00 Euro in einem Zertifikat anlege und damit 5.000,00 Euro verdienen kann, warum sollte ich es dann nicht tun?

FDAX 23.08.-27.08.2010 (PDF)

 

Der Handel mit Zertifikaten wird im Lehrbrief 1 mit beschrieben

Hier das Vorwort aus dem Lehrbrief.

Vorwort

Zunächst sei es gestattet, die Frage zu stellen, weshalb handle ich mit Zertifikaten?

Sie sollten eins wissen, Zertifikate sind nicht börsennotiert. Die Kurse werden von einem Emittenten, also einer Bank, gestellt. Mit anderen Worten, Sie handeln gegen eine Bank, die Ihnen den Kurs vorgibt. Das Gesetz von Angebot und Nachfrage ist ausgeschalten.

Damit ist aber meine eingangs gestellte Frage noch nicht beantwortet.

Ich gehe mal noch einen Schritt tiefer.

Die Allgemeinheit tituliert uns Trader als Spekulanten. Diese werden aus unterschiedlichen moralischen Gründen kritisiert. Die Einkommen daraus werden als leistungslose Einkommen wahrgenommen, ohne zu wissen, was für Fleiß und Disziplin sich dahinter verbirgt.

Eine Spekulation beruht letztendlich darauf, dass mein Gewinn aus einem Verlust meinem Gegenüber resultiert.

Der Gesetzgeber, und hier komme ich zum Eigentlichen, beteiligt sich an meinem Erfolg, sprich Spekulation, in Form einer saftigen Steuer, ohne eine Gegenleistung dafür zu erbringen. Oder hat irgendjemand Ihr Kapital geschützt, wenn Sie es in einem vermeintlich sicheren Fonds für Ihre Alterssicherung angelegt haben? Bestimmt nicht, sonst würden Sie diese Zeilen nicht lesen.

Sie sind nun zum Spekulanten verdammt, weil Sie sich Ihr verlorenes Kapital zurückholen wollen, und sitzen dabei in der Falle, da Sie zum spekulieren Kapital benötigen, das Sie aber schon nicht mehr besitzen. Deshalb suchen Sie sich ein Anlageinstrument, bei dem Sie mit wenig Kapital einen genügend großen Gewinn erzielen, genannt Hebelwirkung, um sich wieder einen Kapitalstock aufzubauen.

Sie sind also bei Unterkapitalisierung gezwungen, als Anlageinstrument sich ein Zertifikat auszusuchen, wohl wissend, dass Ihr Gegner eine Bank ist.

In jüngster Vergangenheit beobachte ich bei meinen Schülern, dass aus vorgenannten Gründen vermehrt CFD´s gehandelt werden. Seien Sie sich dessen bewusst, dass dieses Anlageinstrument auch nicht börsennotiert ist.

Nachfolgend zeige ich Ihnen einen Weg, wie Sie mit Zertifikaten Geld verdienen und sich gegen eine Bank behaupten.

 

In diesem Sinne viel Erfolg

Friedrich Dathe Trading Coach